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Zur Projektreihe RaumGestalten

Die Projektreihe entstand 1998 als Kooperation von KulturKontakt Austria (damals: öks – Österreichischer Kultur-Service) und der Architekturstiftung Österreich. In der Zwischenzeit wird sie auch von der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland sowie Steiermark und Kärnten und dem Österreichischen Institut für Schul- und Sportstättenbau unterstützt und ermöglicht/e die Erarbeitung von Semesterprojekten in enger Kooperation von SchülerInnen, ArchitektInnen und LehrerInnen zu unterschiedlichen Aspekten von Architektur und Raumgestaltung.
Die Auswahl der Projekte erfolgt in Form eines Wettbewerbs, bei dem Projektkonzepte – für alle Schulstufen und Schultypen – eingereicht werden. Die inhaltliche und methodische Zugangsweise ist breit gestreut: Sinnliche Wahrnehmung, das Erkennen von Raumwirkungen am eigenen Körper und lustvolles Experimentieren stehen dabei gleichberechtigt neben dem Erwerb von Kenntnissen und dem Kennen lernen unterschiedlicher Architekturen. Ein Fachjury wählt jene Projekte aus, deren Umsetzung finanziell und methodisch (mit gemeinsamen Start- und Abschlussworkshops) unterstützt wird. Die entsprechenden Ergebnisse sind jeweils in Broschüren dokumentiert, die kostenlos bei den Projektpartnern erhältlich sind.
Die Erfahrungen und Ergebnisse aus dieser Projektreihe, die insbesondere Projekte mit innovativem Ansatz fördert, fließen in kleinere Interventionen ein und befördern damit eine sowohl methodische als auch inhaltliche Weiterentwicklung der Architekturvermittlung für junge Menschen.

Ziel ist es, die Menschen auf ihre Verantwortung gegenüber der gestalteten Umwelt vorzubreiten und aufzuzeigen, dass Raum Wirkung hat. Daher soll eine entsprechende Schulung die Menschen sehfähig, sprachfähig und damit entscheidungsfähig machen und zu einer mündigen Teilhabe an der Gesellschaft befähigen. Denn jede/r wohnt, bewegt sich in gestalteten Räumen und daher ist ein souveräner und bewusster Umgang mit dieser Umwelt ein wesentlicher Teil der Allgemeinbildung. Denn obwohl Architektur von allen Kunstformen den unmittelbarsten und unausweichlichsten Einfluss auf das tägliche Leben hat, gibt es nur wenige Menschen, die ihre Umwelt bewusst wahrnehmen. Und ebenso wenigen ist bewusst, dass die Gestaltung des Lebensraumes wesentlich zum Wohlbefinden des/der Einzelnen beiträgt, dass Raum eben Wirkung hat und darüber hinaus ein zentraler Bestandteil der jeweiligen kulturellen Identität ist. Daher will das Erkennen von Architektur gelernt sein!

Architekturvermittlung in der Schule soll nicht die kritiklose Übernahme von normierten ästhetischen Konzepten sein, sondern die Fähigkeit, Architektur in ihrer Vielfalt wahrnehmen zu können. Daher steht auch kein Unterricht in Architektur, nicht das Ausbilden von ‚kleinen ArchitektInnen’ im Vordergrund, sondern primär das Wecken von Raumverständnis und das Aufzeigen der Gestaltbarkeit (und damit Beeinflussbarkeit) von gebauter Umwelt. Das Verständnis für Architektur und Baukultur wird damit auf breiter Basis gestärkt und die Alltagsqualität von Architektur einem weiten Kreis erlebbar. Ziel sind BürgerInnen, die mehr von Häusern und Plätzen fordern als die reine Zweckerfüllung und damit wiederum auch die Architekturschaffenden zu besseren Projekten anspornen.

Die Projekte machen Mut für die Zukunft und zeigen, dass die Kinder und Jugendlichen mit viel Begeisterung lernen, „dass Architektur mehr ist als Häuser zu bauen“, „Architektur nicht so simpel ist, sondern eine unendliche Vielfalt in sich birgt“, „dass Architektur uns alle angeht“ und „dass Architektur Spaß macht“.

Langfristiges Ziel ist es, dass jede/r zumindest einmal in der Ausbildung mit Aspekten von Architektur und Umweltgestaltung in Berührung kommt. Anzustreben ist eine mehrmalige – jeweils altersadäquate – Auseinandersetzung. Ein Weg für eine bessere Zukunft könnte eine ‚Akademie für Architekturvermittlung’ sein, wo alles fachspezifische Wissen (Aus- und Weiterbildung für LehrerInnen, ArchitektInnen und VermittlerInnen, Unterrichtsmaterialien, internationale Erfahrungen und Erkenntnisse u.a.m.) gebündelt und der Öffentlichkeit zugänglich ist. Dort sollen sowohl bereits entwickelte Projekte gesammelt als auch neue Modelle entwickelt, erprobt und evaluiert werden.

Projektleitung: Dr. Barbara Feller


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